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Einen neuen Komposter anlegen

6. Mai 2018

Kompostieren / Neuen Kompost anlegen

Schritt für Schritt richtig kompostieren

Ein Komposter eignet sich für die Entsorgung von Gartenabfällen und Bio-Müll. Dadurch spart man sich die Kosten für die Entsorgung von Küchenabfällen und den Weg zur nächstgelegenen Gartenmüll-Entsorgungsstelle. Gleichzeitig erhält man guten Humos für eine Nährstoffzufuhr und eine Verbesserung der Bodenstruktur.

Daher setzen echte Hobbygärtner auf Abfall-Recycling von Grünabfällen im eigenen Garten statt im Hausmüll.

Der perfekte Ort für einen Komposter:

Am besten eignet sich ein halbschattiger Ort für den Aufbau eines Komposters, da direkte Sonne den Kompost zu sehr austrocknet. Dies sollte nicht passieren. Wenn der Kompost trocken wird, muss er bewässert werden.

Zudem sollte der Komposter nicht auf Steinen gebaut sondern über direkter Erde und Verbindung zum Erdreich aufgestellt oder gebaut werden, da der Komposter eine Nahrungsquelle für Bodenlebewesen ist, die die Abfälle so zersetzen, dass feinkrümeliger Kompost entsteht. Wird der Komposter auf Steinen gebaut, können die hilfreichen Lebewesen nicht in den Komposter eindringen.

Damit der fertige, feinkrümelige Kompost, nachdem er zersetzt wurde auch entfernt werden kann, empfiehlt sich, den Komposter an einen mit einer Schubkarre gut erreichbaren Platz zu stellen. So kann das Material mithilfe der Schubkarre in Richtung Beet transportiert werden.

Welcher Kompostbehälter empfiehlt sich:

Bauen oder Kaufen Sie sich einen Komposter, sollten dabei Komposter aus imprägniertem Holz, welches nicht verrottet oder Kunststoff bevorzugt werden. Der Unterschied zwischen einem Holz und einem Kunststoff Komposter: Bei einem Kunststoff Komposter mit Deckel steigt die Temperatur schneller an, wodurch die Abfälle schneller verrotten.

Das ideale Schichtprinzip für Ihren Komposter:

Legen Sie sich einen neuen Komposter an, sollte die unterste Schicht Ihres Komposters aus bereits zersetzen Abfällen aus einem bereits bestehenden Komposter verwendet werden. Dazu können Sie Familie, Freunde und Bekannte um Hilfe bitten.

Die nächste Schicht sollte aus Geäst und Staudenstielen bestehen. Danach sollten Sie darauf achten, verrottbare Garten- und pflanzliche Küchenabfälle abwechselnd mit trockenem Material aus dem Garten zu schichten. Das Material in Ihrem Komposter sollten Sie aber auf keinen Fall festdrücken, denn Sauerstoffmangel sorgt dafür, dass sich das Material nicht vollständig zersetzt. Dabei entstehen üble Gerüche.

Um das Zersetzen der Materialien zu beschleunigen empfiehlt sich Kompostbeschleuniger aus dem Handel, sowie Kalk & Knochenmehl. Dieser sorgt für eine ausreichende Nährstoffanreicherung.

Das gehört in Ihren Komposter:

Küchenpapier, Papiertaschentücher, Kleintierstreu, Eierschalen, Kaffeesatz und Teebeutel (inkl. Filter), Laub, Stauden- und Sträucherschnitte, verdorbenes Obst, Gemüsereste, geschnittener Rasen, verwelke Pflanzen.

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