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Gewürze und Küchenkräuter + Gratis E-Book

basilikum

Küchenkräuter sind doch super praktisch. In einem Topf oder im Beet gepflanzt wachsen diese vor sich her, bis sie dann im Salat, der Sauce oder im Quark landen. Dort verfeinern sie das Essen. Damit man auch immer Kräuter parat hat, ist ein kleiner Kräutergarten nur zu empfehlen. Nicht nur als Gewürz machen die Kräuter so einiges her. Nein, sie sehen auch schön aus und riechen gut. Damit der Kräutergarten ordentlich wächst, sollte man sich ein wenig in das Thema einlesen.

petersilie

Am Wichtigsten ist die Ernte

Damit die Kräuter lange nachwachsen, muss man diese richtig ernten. Bei mehrjährigen Kräutern dürfen Wurzelspitzen, Knospen und Triebspitzen nicht beschädigt werden, sonst kann die Pflanze nicht weiterwachsen. Bei einjährigen Kräutern hingegen lohnt es sich die ganze Pflanze abzuernten. Einjährige Kräuter können, sobald sie halbwegs erntefähige Blätter entwickelt haben geerntet werden.

Bei immergrünen Sträuchern wie Thymian, Salbei oder Rosmarin dient die regelmäßige Ernte von Triebspitzen oder den ganzen Trieben der Pflege. So können sie besser verzweigen und buschiger wachsen.

Bei Schnittlauch, Petersilie und Dill sollte man nur Portionsweise ernten, damit die Pflanzen ausreichend Zeit haben sich zu regenerieren. Am Besten schneidet man sie mit einer Schere oder einem scharfen Messer. Kresse und Kerbel hingegen können komplett abgeerntet werden, da sie nicht nachwachsen. Am Besten erntet man die Küchenkräuter kurz vor oder während der Blüte, da sie dann den höchsten Aromagehalt verfügen. Was besonders wichtig ist, ist, die Kräuter nach dem Kauf umzutopfen. Den Kräutertopf aus dem Supermarkt kann man nämlich locker auf vier neue Töpfe verteilen. Wer den besten Topf ergattern möchte, nimmt am besten einen mit Wasser im Topf. Jedoch sollte man beim Umtopfen nicht unbedingt einen Tontopf nehmen. Hat dieser nicht zufällig eine Silikonschicht, verdunstet das Wasser schneller.

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Kräuter verarbeiten

am besten werden nur so viele Kräuter geerntet, wie man im Anluss verarbeiten kann – das heißt trocknen, einfrieren oder direkt verwenden. Die geernteten Stiele oder Blätter werden vorher abgespült und dann mit einem Messer weiterverarbeitet. Trocknet man Kräuter, kann man diese als kleine Sträußchen kopfüber aufhängen. Der Lagerort sollte trocken, luftig und dunkel sein. Petersilie beispielsweise lässt sich super einfrieren, da die Aromen im Gewürz bleiben. Rosmarin, Basilikum, Schnittlauch, Thymian und Lavendel lassen sich hingegen super als Strauß aufhängen.

minze

Kräuter vermehren

Kräuter zu vermehren ist gar nicht schwer! Bei Basilikum und Minze beispielsweise, können einfach kleine Stücke abgeschnitten und in ein Glas voll Wasser gestellt werden. Innerhalb von 2-3 Wochen erhalten die Kräuter Wurzeln und können in Töpfe oder ins Freie gesetzt werden. Thymian hingegen vermehrt sich von selbst und bildet an den Seitentriebe Wurzeln. Man kann aber auch nachhelfen, indem man mit einer Klammer einen Trieb an den Boden drückt und drei bis vier Zentimeter mit Erde bedeckt. Nach einiger Zeit bildet der Trieb von selbst Wurzeln und kann sich ab da von selbst versorgen. Dann kann er von der Mutterpflanze getrennt werden. Bei Petersilie ist das Vermehren nicht ganz so einfach. Man lässt die Petersilie über den Winter stehen. Im Frühjahr wird das Abgestorbene entfernt und einige Wochen später, wachsen neue Stängel. Diese sollten blühen. Im Sommer bilden sich an der Spitze kleine schwarze Körner, das sind dann die Samen. Diese müssen eingesammelt werden, solange sie hart sind und können gleich wieder in die Erde gesetzt werden. Im Frühjahr darauf, wächst im Beet wieder frische Petersilie.

rosmarin

Küchenkräuter überwintern

Kräuter zu Überwintern ist gar nicht so einfach! Mehrjährige Kräuter wie Rosmarin oder Thymian, erfrieren oft, manchmal trocknen die Kräuter aus oder verschimmeln. In der Wohnung ist es zu warm, auf der Fensterbank und draußen ist es zu kalt. Am Besten wäre eine Überwinterung bei fünf Grad. Orte wie das Treppenhaus sind optimal. Auf dem Balkon kann man die Kräuter überwintern, indem man sie abdeckt. Hierzu eignen sich Fichtenzweige, ein alter Stoff oder Sackleinen. Wichtig ist es, dass die Pflanze unter Ihrer Decke antmen können. Ebenso ist es sinnvoll, den Topf lichtdicht einzuwickeln, damit die Photosynthese zu unterbinden.

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Weitere Infos

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4 Kommentare

  • Vita

    Liebe Tracy,
    danke für deine interessante Zusammenstellung der
    Kräuterüberwinterung.
    Ich habe es inzwischen aufgegeben Kräuter,
    die es auf natürlichem Wege draußen nicht schaffen zu überwintern
    retten zu wollen….ich bin dann immer so traurig, wenn der Frost doch stärker war als ich.
    Heute war das Wetter bei uns auch nicht mehr so offen und klar,
    wie in den vergangenen Wochen.
    Schön, dass du mich in meienm Blog besucht hast!
    Blumige Grüße
    Vita

    • Sophie

      Hallo Vita,
      dein Blog gefällt mir sehr! Werde jetzt definitiv öfter vorbeischauen.
      Ich bin jetzt in meinem ersten Kräuterjahr. Ich muss sagen, im Wintergarten hat sich das Basilikum auch lange gehalten, hat aber jetzt auch aufgegeben. Was mich auch ein wenig frustriert aber im Haus hat es auch einfach zu wenig Licht. Ich habe jetzt einen Kräutertopf, den ich bestücken möchte. Ich hoffe, dass ich doch das Ein oder Andere auch über den Winter halten kann. Ich bin sehr gespannt, ob es mir gelingt. Bis jetzt habe ich noch nicht aufgegeben.
      Liebe Grüße
      Tracey

  • stephan

    Ich finde es super, was du da geschrieben hast. Wunderbar erklärt, weiter so! So wie du es über Kräuter geschrieben hast, kann man es über alle Gartenthemen schreiben. Ich freue mich darauf.

    • Sophie

      Vielen lieben Dank Stephan 🙂
      Themenvorschläge nehme ich natürlich gerne entgegen.
      Ich finde es wichtig, auch zu informieren, da viele sich damit wirklich gar nicht auskennen.
      Ich freue mich, dich hier begrüßen zu dürfen.
      Liebe Grüße
      Tracey

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