Langzeitbewässerung mit LECHUZA

Durch die Empfehlung meiner Mutter bin ich vor ca. 1 1/2 Jahren auf die Bewässerungstöpfe von LECHUZA aufmerksam geworden, da ich oft, trotz grünem Daumen, einfach falsch gegossen hatte. Anfangs, war es daher mehr ein Experiment, aber mittlerweile bin ich vom Konzept total überzeugt!

Beim Kauf Eurer LECHUZA Töpfe erhaltet Ihr zusätzlich die Komponenten, um den Wasserstandsanzeiger zusammenzustecken. (Das ist kinderleicht!) Ganz unten im Blog-Beitrag findet Ihr übrigens eine kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Ihr die einzelnen Teile zusammensteckt. Und eine kleine Menge PON (Steine mit Langzeitdünger von LECHUZA), die auf jeden Fall zum Bedecken des Topfbodens reichen.

Entweder, Ihr füllt die Töpfe mit Erde oder kauft zusätzlich den LECHUZA PON oder Seramis. Im LECHUZA PON ist übrigens ein Dünger enthalten, der mindestens für ein halbes Jahr ausreicht. Weiteren Dünger könnt Ihr dann ebenfalls nachkaufen. Ich habe ein paar Pflanzen mit LECHUZA PON aufgefüllt und ein paar auch noch in Erde. Pflegeleichtere Pflanzen wie das Einblatt, habe ich in Erde gelassen und bisher auch keine Probleme. Wobei ich der Meinung bin, dass ich mit dem PON deutlich weniger Dreck beim Umtopfen mache und ich auch leichter sehe, ob die Steinchen noch feucht sind. Dann kann mit dem Gießen noch ein paar Tage gewartet werden.

Ja, die Töpfe sind zum Teil nicht ganz billig. Mit einem Preis von 7-250 € ist aber für jede Pflanzengröße und jedes Preissegment eine Auswahl vorhanden. Zudem sollte man bedenken, dass gerade durch falsches gießen Eurer Pflanzen einiges falsch gemacht werden kann, weshalb man mit „normalen“ Blumentöpfen einen größeren Schwund hat, als mit Bewässerungstöpfen. Wodurch sich ein höherer Preis schnell rechnet.

Ich besitze mittlerweile über 20 LECHUZA Töpfe und kann dies deshalb nur bestätigen. Der Wasserstandsanzeiger hilft bei der Orientierung. Deshalb sollte man die Töpfe nicht über die maximale Anzeige drüber gießen. Dies mache ich wirklich nur bei meinem Einblatt auf der Heizung und auch nur dann, wenn sie im Büro dauerhaft auf min. Stufe 3 läuft. Dann sind meine Töpfe auch innerhalb von wenigen Tagen wieder leer. Steht der Wasserstandsanzeiger auf min. sollte ein paar Tage Pause gemacht werden. Gießt man dann nämlich weiter, kann es sein, dass die Pflanzen faulen.

Durch den Wasserstandsanzeiger und das Auffüllen mit Wasser löst das Bewässerungssytem von LECHUZA auch kleine Problemchen. Gerade, wenn ein Urlaub bevorsteht. Man muss sich bei 2-3 Wochen Urlaub keine Sorgen mehr um die Pflanzen machen und niemanden organisieren, der zum Gießen vorbei schaut. Man muss jedoch beachten, dass gerade bei den kleinen Töpfen nur ein paar hundert Mililiter Wasser rein kommen, bei den großen sind es ein paar Liter. Und je nachdem, wie viel Wasser die Pflanze braucht, verändert sich die Zeit, in der das Wasser reicht auch noch etwas. Das Gefühl für’s Gießen bekommt man aber recht schnell.

Vor- und Nachteile von LECHUZA Bewässerungstöpfen im Vergleich zu „normalen“ Blumentöpfen

Vorteile

  • Optisch machen die Töpfe echt was her! Es gibt verschiedene Formen und Farben, die sich je nach Trends auch ändern können.
  • Ein Urlaub über mehrere Tage/Wochen ist mit Langzeitbewässerungstöpfen sehr gut möglich.
  • Pflanzen gehen nicht so häufig kaputt.
  • Auch mit einem nicht ganz so grünen Daumen klappt das mit dem Gießen 😉
  • PON kann wiederverwendet werden. Hierzu muss es nur einmal in kochendes Wasser gelegt werden.
  • Die Töpfe eignen sich für drinnen und draußen.
  • Selbst Kräuter fühlen sich in den Töpfen pudelwohl!

Nachteile

  • Die richtige Menge PON (Steine mit Langzeitdünger von LECHUZA) muss leider dazu gekauft werden.
  • Mit einem Preis von 7-250 € sind die Töpfe nicht unbedingt billig.

Im handumdrehen selbst „zusammengebaut“ – Schritt für Schritt Anleitung in Bildern

[Anzeige] Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung und hat meine Meinung auch nicht beeinflusst.

8 Kommentare

  • Anja Wagner

    Hallo, ich habe seit vielen Jahren einige Lechuza-Töpfe. …und habe festgestellt dass leider nicht alle Zimmerpflanzen dafür geeignet sind. Zum Beispiel dem Elefantenohr geht es nicht gut mit dieser Form der Bewässerung.

    Gut gedeihen bei uns: Benjamin und Drachenbaum. Kann mir jemand Tipps geben welche Pflanzen außerdem geeignet sind? Mich interessieren eher große Pflanzen für helle sonnige Standorte (Südseite, bei Sonne beschattet). Vielen lieben Dank im Voraus

    • Sophie

      Hallo Anja,

      gerade für das Elefantenohr eignet sich das Lechuza-System. Da habe ich aus der Zimmerpflanzen-Community durchweg positives gehört.
      Meine Alocasien stehen bereits seit 2 Jahren in Lechuza Töpfen und denen geht es super. Auch Calathea, Syngonium, Glücksfeder, Einblatt, Philodendron, Monstera, Efeutute, Frangipani und der Weihnachtskaktus stehen bei mir in Lechuza und das klappt super.
      Was prinzipiell bei Substrat gilt: nicht jede*r Hobbygärtner*in ist für jedes Substrat geeignet, den Pflanzen ist das meist relativ egal. Man muss sein Gießverhalten und die Pflege auf das Substrat anpassen und die jeweiligen Anleitungen der Systeme beachten. Das gilt für Lechuza, Seramis, Blähton und Erde.
      Woran es bei dir lag, dass die Alocasia damit nicht zurecht kam, kann ich dir so jetzt nicht beantworten. Aber prinzipiell machen die Pflanzen darin eine gute Entwicklung.

      Grüße
      Tracey

  • Kurt

    Bei den Vorteilen heißt es:
    „PON kann wiederverwendet werden. Hierzu muss es nur einmal in kochendes Wasser gelegt werden.“

    Dazu habe ich eine Frage: Muss dann nicht nachgedüngt werden? Ich habe Papyrus zwei Jahre in Pon gehalten. Er gedieh gut, doch jetzt ist er an den Rand „gewandert“. Das alte PON (ca. 8 Liter) riecht unangenehm moderig, was auf der Terrasse nebensächlich, aber im Zimmer störend ist.

    Hat jemand Erfahrung damit? Ich würde mich über Hinweise freuen.
    Kurt

    • Sophie

      Hallo Kurt, nachgedüngt muss das Pon auf jeden Fall werden, da die Pflanzen sonst irgendwann keine Nährstoffe mehr erhalten. Der Dünger im Pon hält (je nach Pflanze) nur für ein halbes Jahr.

      Fault dir was in Pon? Hast du es schon mit abkochen versucht? Komisch riechendes Pon hatte ich persönlich jetzt noch nicht. Hast du vielleicht einen anderen Dünger verwendet?

      Grüße

  • Svenja Drüke

    Hey Sophie,
    Kann man wohl die Bewässerungstöpfe auch einfach komplett mit Seramis befüllen, anstatt mit dem vorgesehene Granulat? Ich möchte einen Topf eigentlich nur wegen dem Look haben und bin schon seit Jahren auf Seramis eingestellt. Ich denke es spricht nicht dagegen, den Topf einfach mit dem Tongranulat zu füllen, oder?

  • Sue

    Klasse Anleitung, vielen Dank!

    Noch besser wäre sie, wenn es ein Video wäre und auf YOUTUBE zu finden wäre unter „LECHUZA WASSERSTANDSANZEIGER TEILE ZUSAMMENBAUEN“

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